Sonntag, 9. Juli 2017

Amie Kaufman & Meagan Spooner - These Broken Stars REZENSION


Amie Kaufman & Meagan Spooner - These Broken Stars - Lilac und Tarver Band 1
Verlag: Carlsen
Hardcover Ausgabe, 487 Seiten
ISBN-13: 978-3-551-58357-4
Preis: 19,99 €
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Zum Inhalt:
Es ist nur eine flüchtige Begegnung, doch dieser Moment auf dem größten und luxuriösesten Raumschiff, das die Menschheit je gesehen hat, wird ihr Leben für immer verändern. Lilac ist das reichste Mädchen des Universums, Tarver ein gefeierter Kriegsheld aus einfachen Verhältnissen. Nichts könnte die Kluft zwischen ihnen überbrücken – außer dem Schiffbruch der angeblich so sicheren Icarus. Als das Unfassbare geschieht, müssen Lilac und Tarver auf einem fremden Planeten ums Überleben ringen. Zu zweit gegen die Unendlichkeit des Alls...

Meine Meinung:
Titanic im All, habe ich irgendwo im Nachhinein gelesen und das war auch mein Gedanke zu Beginn aber das legt sich relativ schnell wieder und die Geschichte bekommt ihren ganz eigenen Reiz. Gestrandet an einem fremden Planeten der noch nicht "erobert" wurde, fremd und seine eigenen Gefahren birgt, versuchen die Beiden zu überleben und zurück zu ihren eigenen Leben zu finden. Denn die Zwei könnten unterschiedlicher nicht sein, sie die Tochter des reichsten Mannes im Universum und er ein Soldat und mit seinen jungen Jahren bereits ein Held.

Tarver weiß sich zu helfen, er weiß wie er Nahrung findet, ein sicheren Unterschlupf für die Nacht und zu Anfang hat er ganz schön mit Lilac zu kämpfen, denn die mag sich so rein gar nichts sagen lassen. Das sorgt natürlich ordentlich für Zündstoff. 

In abwechselnden Kapiteln aus der Sicht von den Beiden erfahren wir so einiges über die Protagonisten und Lilac erscheint tiefsinniger oder ihre Gedankengänge und Handlungen sind für mich interessanter gewesen als die von Tarver. Sie macht auch eine wahnsinnige Wandlung durch und wenn man die Lilac vom Beginn neben der Lilcac zum Ende hin nebeneinander stellt, würde man sie kaum für das gleiche Mädchen halten. 

Zwischen den Seiten wird es jedoch immer mal wieder etwas langatmig, doch alles in allem ist die Szenerie und die Gestaltung der Umgebung, des Planeten und allem drumherum wirklich gut gelungen.

Es gibt eine Wendung im Buch, die ich so gar nicht habe kommen sehen und bei der ich bis jetzt nicht wirklich sicher bin wie ich sie finden soll. Es ist alles ein bisschen abstrakt und schwer nachvollziehbar.

Mir hat auch ein bisschen das Gefühl gefehlt zwischen den Beiden gefehlt, das ist mir aber erst im Nachhinein bewusst gewesen, weil alles um Lilac und Tarver ausreichend für Ablenkung gesorgt hatte. Tatsächlich habe ich den Autorennamen nie gelesen und war sogar etwas überrascht davon, dass es nicht von einem Mann geschrieben wurde sondern sogar von ZWEI Frauen. Leider ist der erste Band so wie ich das verstanden habe auch abgeschlossen und der zweite Band beschäftigt sich mit zwei anderen Protas, was ich etwas schade finde aber auch viele neue Ansätze bringen kann. Ich bin gespannt.

Fazit:
Ein wirklich tolles Buch, mit einigen Schwächen aber wer sich in eine andere Welt mitnehmen lassen möchte, ist hier genau richtig.

Montag, 5. Juni 2017

Sally Nicholls - Wünsche sind für Versager REZENSION

Sally Nicholls - Wünsche sind für Versager
Verlag: Hanser
Klappenbroschur, 215 Seiten
ISBN-13:978-3-446-25083-3
Preis: 15,90 €
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Zum Inhalt:
Ein emotionaler Einblick in die Seele eines jungen Mädchens, das schon viele Pflegefamilien kennengelernt hat, aber kein Vertrauen fassen kann …

16 Familien und Heime, das ist die nüchterne Bilanz der erst elfjährigen Olivia. Olivia fasst schwer oder gar kein Vertrauen, zu oft ist sie enttäuscht worden. Emotionale Nähe versetzt sie in Panik, und zugleich sehnt sie sich unendlich nach Liebe, Freundschaft und Familie. Doch wer sollte sie schon mögen, wütend und unberechenbar, wie sie ist? So ist Olivia zunächst irritiert, wie gelassen die Iveys reagieren, zu denen sie gerade gekommen ist. Das Leben mit ihnen könnte so schön sein. Doch je stärker Olivias Bindung wird, desto größer wird ihre Angst, dieses endlich gefundene Zuhause wieder zu verlieren. Ein hochemotionales Jugendbuch und zugleich ein starkes Plädoyer für mehr Achtsamkeit.


Meine Meinung:
Das Buch ist keine leichte Kost und wird einigen bestimmt schwer im Magen liegen. Bei Büchern wie diesem hier, die so wirklichkeitsnah sind und so mitreißend auf eine entsetzliche Art, dauert es vielleicht eine Weile bis man diesen Kloß runter schlucken kann, aber die Geschichte ist es so wert gelesen zu werden. Diesem Buch muss man unbedingt eine Chance geben und ich bin sehr froh, dass ich es gelesen habe.

Olivia ist ein ganz eigener Charakter, der tobt, schreit und um sich haut, der so vieles erleben musste und der man fast zusehen kann, wie sie hilflos an all dem ertrinkt, was ihr in so jungen Jahren passiert ist. Man weiß gar nicht wo man anfangen könnte all die Dinge aufzuzählen die dieses Buch zu etwas Besonderem machen.

Die neue Familie, die Iveys, nehmen Sie bei sich auf, nachdem sie erneut ihr ganzes Leben von einem Ort zum anderen "verfrachten" musste. Ihre ganze Habe hat sich auf ein Koffer reduziert. Das ist mir irgendwie so hängen geblieben, trotz aller unfassbaren Sachen hat mir diese eine Stelle irgendwie genauso zugesetzt. Leider finde ich die Passage nicht mehr. 

In kleinen Rückblenden erleben wir einige Ihrer Pflegefamilien und damit schlussendlich sie und lernen sie, so unmöglich das eigentlich ist, zu verstehen. Begreifen all ihr Sträuben gegen Zuwendung, Liebe, Vertrauen, Hoffnung und Bindungen, die man nur allzu gut nachempfinden kann. Doch sie ist so verschlossen, was absolut verständlich ist, schließlich hat sie in dieser Welt niemand der sie schützt bis auf sich selbst. Sie ist aufgeweckt und in einer Weise hypersensibel, wenn es darum geht Menschen und ihre Stimmungen einzuschätzen. Geringste Regungen, die sich negativ gegen Olivia auswirken können, bringen sie in absoluten Alarmzustand. Das Unrecht und die schlimmen Misshandlungen, die ihr kindlicher Verstand nicht verarbeiten können, bringen sie dazu ihren Hass und ihre Wut auf alles und jeden zu richten, der in ihrer Umgebung ist. Sie bringt sich und irgendwann auch andere in Gefahr. 

Doch Liz eine speziell ausgebildete Pflegemutter versucht ihre Mauern zu durchbrechen und das gelingt ihr, doch es ist ihre Aufgabe, denn sie möchte Olivia einen bestmöglichen Start in die neue Pflegefamilie ermöglichen, aber als ihr genau das gelingt muss Olivia zu den Iveys und das ausgerechnet wo sie sich endlich öffnen konnte so gut es ihr eben möglich ist. Ob Sie jedoch bereit dazu ist sie auf die neue Familie einzulassen liest sich fast so spannend wie ein Krimi.

Klar ist Olivia als Charakter unglaublich schwierig und man merkt das man in einer Millisekunde wütend wird weil man ihr sagen möchte los, greif zu, schnapp dir das Glück was du bei den Iveys bekommen könntest und in der nächsten Millisekunde möchte man weinen um diese kleine Seele, die eine so harte Schale um ihren verletzlichen Kern gebildet hat und eben noch keine Selbstanalyse betreiben kann um sich aus diesem Teufelskreis zu befreien und es scheinbar kaum ein Erwachsener durchschaut und sich dieser Mammutaufgabe annimmt.

Die Autorin hat hier in meinen Augen ein wirklich wahnsinnig tolles Buch geschrieben, mit einem so sensiblen Thema, dass ich hinterher überrascht war, dass Sie nicht ihre ganz eigene Geschichte zu Papier gebracht hat. Sie hat sich intensiv mit diesem Thema auseinander gesetzt und viele Interviews geführt und viele Berichte von Pflegekindern, sowie deren Pflegeeltern gelesen und das für mein Empfinden bestmögliche Buch daraus hervorgebracht.

Fazit:
Ein sehr mitnehmendes Buch, was nichts für schwache Nerven ist aber eine absolute Leseempfehlung von mir ist.

Mittwoch, 31. Mai 2017

Susane Colasanti - Falling in Love KURZ-REZENSION

Susane Colasantig - Falling in Love - Die Liebe kommt ganz unverhofft
Verlag: Arena
Hardcover Ausgabe, 353 Seiten
ISBN-13: 978-3-401-06772-8
Preis: 14,99 €
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Zum Inhalt:
Sara hat in den Sommerferien vergeblich gehofft, dass sich Dave bei ihr meldet. Als es dann endlich zwischen den beiden knistert, stellt sie ziemlich schnell fest, was Dave wirklich von ihr will. Tobey weiß das schon lange. Er ist fest davon überzeugt, dass er der Richtige für Sara ist. Aber wie kann er sie für sich gewinnen? Nach einer Achterbahnfahrt der Gefühle wissen beide: Die Liebe kommt ganz unverhofft!

Meine Meinung:
Die Geschichte habe ich ca. vor einer Woche beendet und konnte mich erst nach kurzem reinlesen an die Namen erinnern und um was es ungefähr geht, daher wird das hier auch nur eine Kurz-Rezension werden.


 Sara ist nicht das typisch, naive Dummchen, was erfrischend ist. Sie ist klug und ehrgeizig in der Schule und weiß wo sie später einmal im Leben stehen will. Tobey ist der dem das Schulische eher egal ist, doch wie er sich dann ins Zeug legt um Sara zu beweisen, dass er ihrer Wert ist, gefällt mir gut.



Das Buch ist leider an viel jüngere Leser gerichtet. Die Charaktere sind in ihrem Senior High School Jahr und arbeiten jetzt bereits an ihrer Zukunft, aber das handeln ähnelt eher dem von 12-14 Jährigen. Die Geschichte konnte mich nicht fesseln und hat viele unnötige und langatmige Stellen. 



Die gesamte Geschichte ist nichtssagend, hat kein wirkliches Merkmal, wodurch sie sich von all den Jugendbüchern abheben könnte. Wenn man als Autor ein Alter für seine Figuren auswählt, finde ich es als Leser bei Storys die so lala sind, wirklich nervig wenn diese dann so widersprüchlich zu Ihrem Alter sich verhalten. (Zukunftsansicht altersmäßig ok bis weiter entwickelt, sonstiges Verhalten nicht).


Fazit:
Für junge Leser ist hier bestimmt eine gute Geschichte zu finden, aber für alle anderen leider eine Zeitverschwendung.

Donnerstag, 18. Mai 2017

Uwe Britten - Ab in den Knast REZENSION


Uwe Britten - Ab in den Knast
Verlag: Thienemann
Taschenbuch, 179 Seiten
ISBN-13: 978-3-867-60012-5
Preis: 6,95 €
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Zum Inhalt:
Jürgen landet im Knast. Sechzehn Monate, wegen schwerer Körperverletzung. Die Lehrstelle, seine Freundin, das Verhältnis zu seinen Eltern - einfach alles steht auf dem Spiel. Jürgen weiß nicht, ob der durchhält.

Meine Meinung:
Zu dem Buch habe ich gegriffen, weil ich mal ein etwas anderes Jugendbuch lesen wollte, mit einer Geschichte die eben nicht in jedem Jugendbuch zu finden ist. Schullektüre, kommt zwar immer etwas nüchtern rüber und hat diesen ganz eigenen, komischen Beigeschmack, aber trotzdem war ich neugierig auf die Geschichte.

Das Buch kommt realitätsnah rüber, vielleicht im Knast selbst etwas harmloser und nicht ganz so ruppig und rau geschildert, schafft es aber die richtige Atmosphäre einzufangen. 

Das Buch springt zwischen Vergangenheit und Gegenwart immer wieder hin und her und so erleben wir einerseits das was nach der Tat mit Jürgen passiert und zum anderen wie es zu der Tat selbst kommen konnte. Interessant war es zu lesen, wie Jürgen die ersten Tage und Stunden nach der Verhaftung erlebt hat, die Kalte und einschüchterne Umgebung, die Furcht vor dem was kommt, waren wirklich greifbar. Leider konnte sich das im weiteren Verlauf nicht wiederfinden.

Der Schreibstil an sich ist sehr unspektakulär und teilweise fehlten mir die Emotionen oder die nötige Tiefe von Jürgen selbst sich mit seinem Verhalten auseinander zu setzen und das Ganze reflektieren. Es regt aber auf jeden Fall zum nachdenken an. 

Ich mag Bücher in denen aufgezeigt wird, dass eine falsche Entscheidung, die man trotz allem "das hättest du dir denken können" oder "das sagt einem der logische Menschenverstand" eben nicht einschätzen oder abschätzen konnte. Die Bücher die einem aufzeigen, etwas schlimmes kann so schnell passieren ohne das man wirklich realisiert wie es dazu so plötzlich kommen konnte. 

Das Buch ist wenig mitreißend und obwohl es wie schon geschrieben, Schullektüre ist, fehlt mir manchmal doch so der gewisse Aspekt des Belehrens oder keine Ahnung dieses Verurteilen an sich. Vielleicht man diese Art von Lektüre aber so etwas aus und muss dann in Gesprächsrunden etc. auseinandergenommen werden.

Fazit:
Ist auf jeden Fall lesbar, aber mehr auch nicht.



Montag, 15. Mai 2017

Elizabeth Eulberg - Wie wir einen Sommer (vergeblich) versuchten, uns nicht zu verlieben REZENSION

Elizabeth Eulberg - Wie wir einen Sommer (vergeblich) versuchten, uns nicht zu verlieben
Verlag: Arena
Klappenbroschur, 289 Seiten
ISBN-13:978-3-401-50325-7
Preis: 9,99 €
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Zum Inhalt:
Seit dem Reinfall mit Nate hat Penny den Jungs abgeschworen. ALLEN Jungs. Sie gründet den Lonely Hearts Club – einen Club, in dem Mädchen keine Jungs daten. Mädchen keine Jungs küssen. In dem Jungs verboten sind. Vorteil: Nie wieder ein gebrochenes Herz. Nie wieder die besten Freundinnen vernachlässigen wegen eines Jungen. Nachteil: Ryan. In den Penny sich gerade verliebt hat. Oder?

Meine Meinung:
Was tut man wenn man ständig Typen datet die der komplette Reinfall sind?! Im Alter von Penny Lane, ganz klar einen Club für Mädels gründen indem Jungs tabu sind. Das der Club aber in kürzester Zeit fast ein Selbstläufer wird, damit hätte sie nicht gerechnet. Ebenso wenig das plötzlich ein Junge auftaucht, der so gar nicht mit den Regeln von dem Lonely Hearts Club zu vereinbaren wäre. 

Doch nicht nur einigen Jungs an der Schule wird der Club ein Dorn im Auge und ehe sie sich versehen, kämpfen sie für Ihre Recht, sich selbst an erster Stelle zu setzen, keinen Zwängen mehr zu erlegen, weil man diesem oder jenen Jungen gefallen will. Sich nicht mehr mit belanglosen Unterhaltungen zufrieden zu geben und mehr von einem Date zu erwarten als das was die Jungs in diesem Alter zu bieten haben.

Das Buch hat einen wunderbar, frischen, leichten und witzigen Schreibstil, der passend ist für den Sommer. Es unterhält unglaublich gut und liest sich weg wie nichts, thematisch eine leichte Kost, nicht verwunderlich, dass die Charaktere relativ oberflächlich gehalten sind, aber genau deswegen ist es auch so ein tolles Buch für zwischendurch. Die Story ist trotz Vorhersehbarkeit wirklich unterhaltsam und bietet mit all den Figuren tolle Abwechslung. Obwohl wie geschrieben die Charaktere größtenteils oberflächlich bleiben sind sie trotzdem nicht uninteressant, denn sie erleben viel und durchleben teilweise eine große Entwicklung. Die Autorin lässt uns an vielen kleinen Leben teilhaben und versteht es den Leser bei Laune zu halten und Neugier zu wecken.

Besonders gefallen hat mir dieser Zusammenhalt von den Mädchen, das Bestärken gegenseitig, ohne sich runter zu machen, ohne zu werten oder in Konkurrenzkämpfen sich zu verlieren. Das sie bemerkt haben, dass das Leben so viel einfacher ist ohne den Druck den Typen zu gefallen oder es irgendwem anderen Recht zu machen außer einem selbst. Ja wer also will, kann hier nicht nur seichte Unterhaltung finden, sondern den Ein oder Anderen erleuchtenden Gedanken mitnehmen.

Fazit:
Eines der schönsten Zwischendurch Bücher die ich bisher gelesen habe.

Donnerstag, 4. Mai 2017

John Green - Eine wie Alaska REZENSION


John Green - Eine wie Alaska
Verlag: dtv
Taschenbuch, 295 Seiten
ISBN-13: 9978-3-423-62403-9
Preis: 9,95€
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Zum Inhalt:
Miles hat die Schule gewechselt. Auf dem Internat verknallt er sich in die schöne Alaska. Sie ist das Zentrum ihres Sonnensystems, der magische Anziehungspunkt des Internats. Wer um sie kreist, ist glücklich und verletzlich gleichermaßen, euphorisch und immer nah am Schulverweis. Alaska mag Lyrik, nächtliche Diskussionen über philosophische Absurditäten, heimliche Glimmstängel im Wald und die echte wahre Liebe. Miles ist fasziniert und überfordert zugleich. Dass hinter dieser verrückten, aufgekratzten Schale etwas Weiches und Verletzliches steckt, ist offensichtlich. Wer ist Alaska wirklich?

Mit Anmut und Humor, voller Selbstironie und sehr charmant erzählt Green die zu Tränen rührende Geschichte von Miles, in dessen Leben die Liebe wie eine Bombe einschlägt.

Meine Meinung:
Es gab eine Zeit da geisterte das Buch auf jedem Blog und in jeder Buchhandlung rum, aber es hat mich Null angesprochen, was vermutlich an dem Cover selbst lag, das ist heute genauso. Trotzdem wollte ich wissen ob ich das Buch genauso toll fand, wie viele von euch. 

Es ist schon ein kleines Weilchen her, dass mich ein Buch so richtig erwischt hat und das ist John Green mit seiner Alaska gelungen. Obwohl es alles ganz harmlos anfängt und ist man plötzlich so emotional drin in der Story, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Miles und seine neu gefundenen Freunde am Internat, allen voran der Colonol und Alaska, bilden eine tolle Mischung und bringen viel Leben in die Geschichte. Der Autor schafft es immer wieder Szenen so bildlich zu beschreiben, dass ich fast das Gefühl habe neben ihnen auf dem Gang zu laufen oder in ihrem Zimmer während sie Streiche aushecken auf der ausrangierten Couch zu sitzen.

Miles ist mit seiner ganz eigenen Art ein wirklich greifbarer Charakter, dem man mit all seiner Selbst schnell in eine Schublade stecken möchte, doch man merkt recht bald, dass er da keineswegs hingehört. Die teilweise sehr tiefsinnigen Gespräche, Gedanken und Sätze die in diesem Buch vorkommen, sind so toll, dass es zu einem meiner Lieblingsbücher wird. Der Colonol und Alaska sind genauso starke Figuren, diese offene Art mit der uns John Green hier an deren Leben teilhaben lässt, mit der man fast in ihre Köpfe hinein schauen kann, sind fesselnd und berührend zugleich.

Bis zu dem Punkt wo der rückwärtslaufende Countdown sich dem Ende neigt, hatte ich keine Ahnung wo die Reise hinführt und wollte tatsächlich nicht weiter lesen, weil der aufkeimende Verdacht in mir ein richtiges Widerstreben ausgelöst hatte. Das Buch bekommt ab da für mich nochmal eine Wendung, die mich so tief berührt hat und mich echt zum Taschentuch greifen ließ.

Fazit:
Was für ein Buch! Absolutes Lesehighlight und Lesefavorit in diesem Jahr und ab sofort auf meiner sehr überschaubaren Lieblingsbuch-Liste.

Sonntag, 30. April 2017

Claudia Gray - Spellcaster - Finsterer Schwur REZENSION

Claudia Gray - Spellcaster - Finsterer Schwur Band 3
Verlag: Harper Collins
Klappenbroschur, 336 Seiten
ISBN-13:978-3-95967-064-7
Preis: 15,00 €
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Zum Inhalt:
Um die Bewohner von Captive’s Sound zu retten, hat Nadia dem Herrscher der Unterwelt die Treue geschworen. Nun muss sie Jenem dort unten an der Seite der Zauberin Elizabeth dienen und wird von ihr in der dunklen Magie unterwiesen. Doch anstatt dadurch mehr über ihre bösen Pläne zu erfahren, droht Nadia der Verlockung ihrer neuen Macht zu verfallen. Abgeschottet von ihren Freunden, ist sie so empfänglich für die Dunkelheit wie noch nie ...


Meine Meinung:
Natürlich habe ich mir gleich Band 3 geschnappt, nachdem ich das zweite zu Ende gelesen hatte. Wie immer mit guten Büchern waren meine Gefühle gemischt. Würde die Autorin mich auch mit dem abschließenden Band überzeugen können und wäre ich mit dem Ende zufrieden? 

Die Atmosphäre ist zwar auch im Vorgänger schon düster gewesen, setzt aber mit dem Finale noch eine Schippe oben drauf. Die dunkle Art Zauber zu wirken ist wirklich interessant und ein wenig gruselig zugleich. 

Die Figuren kämpfen gegen das Dunkle und weichen von ihrem Plan ab, was gefährlich ist und dem dort unten in die Hände spielt. Sie lassen Keile zwischen sich treiben und merken schnell, dass sie leichter zu isolieren sind als gedacht. Nadia und Matheo müssen lernen sich und vor allem ihren Gefühlen füreinander zu vertrauen, doch allzuviele Geheimnisse und nicht gesagte Worte bringen Sie ein ums andere Mal vom Weg ab.

Anders hingegen Verlaine und Asa, die beiden habe ich so richtig ins Herz geschlossen. Durchweg war mir der Charakter von Verlaine in der Reihe am liebsten und das hat sich nach wie vor nicht geändert. Sie bekommt einen großen Teil in diesem Buch und damit natürlich Asa, der nicht ganz so Zwielichtig ist wie der Anschein ist.

Doch all die Gefühlswirren um die vier sind nebensächlich, denn der dort unten hat die Brücke geschlagen um sich Zugang zu dieser Welt zu verschaffen. 

Spannend, nervenaufreibend und voller Emotionen knallt es zum Ende des Buches noch einmal so richtig. Ob alle vier aber auch ihr Happy End bekommen verrate ich natürlich nicht.

Einziger Minuspunkt für mich, waren zwei, drei Handlungsstränge die meiner Meinung nach viel zu kurz abgehakt wurde dafür, dass Sie in allen Teilen eine große und wichtige Rolle gespielt haben.

Fazit:
Eine Reihe die sich von Buch zu Buch wirklich steigert und weiß wie man den Leser bei Laune hält. Die Reihe kann ich wirklich nur empfehlen, wer auf Magie und Liebe steht, wird hier seine Lesefreude finden!

Sonntag, 23. April 2017

Alonso & Pelegrin - Tatuaje Trilogie REZENSION


Reihen-Rezension

Ana Alonso & Javier Pelegrin - Tatuaje Trilogie
Verlag: Arena
Hardcover Ausgaben mit insgesamt: xxx Seiten
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Klappentext des 1. Bandes:

Als Alex nach einer Party der geheimnisvollen Jana folgt, trifft er damit eine Entscheidung, die sein Leben verändert: Noch in derselben Nacht sticht Janas Bruder ihm ein Tattoo, von dem es heißt, es habe magische Fähigkeiten. Von nun an kann Alex Janas Empfindungen spüren, wann immer sie in seiner Nähe ist. Doch wenn er versucht, sie zu berühren, verbrennt ihn ein alles verzehrendes Feuer. Denn Jana ist kein gewöhnliches Mädchen. Und in ihrer Welt wäre die Liebe zu Alex unverzeihlich.

Meine Meinung:
Die Buchcover sind klasse und sehen wirklich sehr toll aus, leider standen sie schon eine halbe Ewigkeit auf meinem SuB und da ich diesen Stück für Stück abbauen möchte, habe ich mich ein wenig dazu gezwungen die Bücher zu Hand zu nehmen. Was ich dann einmal anfange bringe ich auch zu Ende und damit habe ich mich fast 2 Monate oder sogar mehr geqäult. 
Der Schreibstil ist unglaublich zäh, sehr trocken und emotionslos, ich weiß aber nicht ob es an der Übersetzung aus dem spanischen liegt. Es ist unglaublich ärgerlich, denn es gibt wirklich viel größere Talente die nur darauf hoffen bloß ein Buch veröffentlichen zu dürfen und die Zwei schaffen es eine ganze Trilogie die man sich sparen könnte auf den Markt zu bringen. Bisher hatte ich noch kein Buch von zwei zusammenarbeitenden Autoren gelesen was so in die Hose ging.

Die Story ist an sich eigentlich wirklich interessant, mit den magischen Tattoos, den Clans und deren ganz eigene Machthierarchie, doch es pampt da durch den Matsch und wird hin und wieder spannend um dann wieder im Sumpf zu landen.
Die Chemie zwischen den Charakteren hat auch nicht gestimmt, die angebliche große Liebe ist weder zwischen den Zeilen und schon gar nicht wörtlich in den Zeilen zu lesen. Für mich kamen Null Emotionen hoch, ich konnte mich nicht in die Geschichte fallen lassen, habe weder mitgefiebert noch hat es mich sonderlich interessiert was die denn da so erlebten.

Einzig der dritte und letzte Band, hatte vor allem zum letzten Drittel hin wirklich tolle und spannende Elemente zu bieten.

Fazit:
Außen hui, innen pfui. Positiv: Sehen toll im Regal aus; Negativ: Verschwendete Lesezeit und haarscharf an einer Leseflaute vorbeigeschrammt.



Donnerstag, 20. April 2017

Claudia Gray - Spellcaster - Dunkler Bann REZENSION

Claudia Gray - Spellcaster - Dunkler Bann Band 2
Verlag: Harper Collins
Klappenbroschur, 304 Seiten
ISBN-13: 978-3-95967-026-5
Preis: 14,99 €
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Klappentext:
Endlich kann Nadia aufatmen: In der Nacht von Halloween ist die dunkle Zauberin Elizabeth in den Flammen umgekommen. Und in Mateo hat sie nicht nur ihre große Liebe gefunden, sondern auch einen treuen Verbündeten. Mit ihm verbindet sie ein magisches Band, das ihr neue Kräfte verleiht. Aber es gibt noch so viel, was sie über die Hexenkunst lernen muss. Und plötzlich kehrt auch noch Elizabeth zurück! Sie hat nicht nur einen Dämon mitgebracht, sondern verfolgt einen höllischen Plan, der die ganze Stadt in ewige Dunkelheit stürzen soll.

Meine Meinung:
Beim Ausflug zur Bücherei sind mir gleich die beiden letzten Bücher der Reihe in die Hände gefallen. Mir hat der erste Teil so gut gefallen, dass ich echt traurig bin den zweiten Band erst jetzt lesen zu können. 

Die Autorin fasst zu Beginn wichtige Eckpunkte aus dem ersten Band noch einmal zusammen die Sie in den Fluss der Geschichte mit einbaut und so kommt man nach wenigen Kapiteln auch wieder in Capitve Sound und somit bei Nadia, Mateo und Verlaine wieder an.

Es passieren, trotz Elizabeths Ableben weiterhin merkwürdige Sachen, doch erst als die vermeintlich von den Toten auferstandene Zauberin vor ihnen steht, begreifen sie, dass der Kampf noch nicht vorbei ist. Elizabeth hat nun einen neuen Mitstreiter für die dunkle Seite als Unterstützer, der Dämon Asa verfolgt aber seine ganze eigenen Ziele, aber Verlaine lässt ihn nicht aus den Augen.

Nadia und Mateo versuchen als Paar trotz aller Schwierigkeiten weiterhin stark zu bleiben, aber mit all der Magie und den Dingen die zwischen ihnen stehen, haben sie ordentliche Hürden zu überwinden. Verlaine hingegen ist nach wie vor mein liebster Charakter, ihre Stärke, ihr Trotz und ihr Mut und allem voran ihr Humor gefallen mir unglaublich gut, von ihr kann ich gar nicht genug lesen. 

Zwischen Asa und ihr wird es auch noch einmal sehr spannend.

Wie schon im Band zuvor, gefällt mir auch wieder die Idee wie man Zauber wirkt. Mit den Gefühlen der Hexe wird das Rezept hergestellt und dazu bedient sich Nadia ihrer Erinnerungen. Vor allem die mit ihrer Mutter, denn hier brodeln ihre Gefühle, doch es scheint als würde sich auch noch dieses Rätsel lösen lassen. Vielleicht schafft es Nadia dieses einschneidende Erlebnis aufzuarbeiten, ihr dürft gespannt sein.

Fazit:
Eine wirklich tolle und gelungene Fortsetzung, ein Glück liegt der dritte und letzte Teil bereit zum lesen.

Mittwoch, 12. April 2017

Justin Cronin - Der Übergang REZENSION

Justin Cronin - Der Übergang Band 1
Verlag: Goldmann
Taschenbuch, 1020 Seiten
ISBN-13: 978-3-422-46937-6
Preis: 9,99 €
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Zum Inhalt:
Das Mädchen Amy ist gerade einmal sechs Jahre alt, als es von zwei FBI-Agenten entführt und auf ein geheimes medizinisches Versuchsgelände verschleppt wird. Man hat lange nach Amy gesucht: der optimalen Versuchsperson für ein mysteriöses Experiment, das nichts Geringeres zum Ziel hat, als Menschen unsterblich zu machen. Doch dann geht irgendetwas schief – völlig schief. Von einem Tag auf den anderen rast die Welt dem Untergang entgegen. Und nur eine kann die Menschheit vielleicht noch retten: Amy Harper Bellafonte.

Meine Meinung:
Seit Wochen versuche ich eine halbwegs vernünftige Rezension abzutippen, aber noch nie ist mir das so schwer gefallen. 

Das Problem ist, ich habe das Buch einfach falsch angefangen und nicht mit den besten Voraussetzungen damit begonnen. Zum Einen hätte ich mir für den Anfang mehr Zeit nehmen müssen, dass Buch ist unglaublich komplex und sollte auf keinen Fall mal so nebenbei gelesen werden und zum Anderen hätte ich vielleicht erst einmal ein enErwachsenen-Roman lesen sollen vorab, um wieder rein zu kommen. Der Umfang und die kleine Schrift ist anfangs dann doch etwas überfordernd, wenn man zuvor eher in der Jugend-/Young Adult Sparte unterwegs ist.

Der Autor nimmt sich für den Beginn unglaublich viel Zeit die Story aufzubauen und das macht er fast wie ein Bildhauer, mit Bedacht wählt er all seine Materialien und Zutaten aus, inspiziert sie, nimmt sie unter die Lupe, verwirft und sucht nach Neuem. Für mich war es genau diese Langatmigkeit die mir die Lust und Ausdauer genommen hat, hier am Ball bleiben zu wollen. Man kommt zu langsam rein und durch ständige neue Personen die in den Fokus geraten, die eigentlich null für die Geschichte wichtig sind, wird man immer wieder heraus gerissen und findet so keinen Halt.

Laut Klappentext, der wirklich spannend klingt, geht es um das Mädchen Amy, das gruselige Cover spornt die Fantasie und Erwartungen natürlich auch mächtig an. Doch bis man wirklich zu Amy kommt, vergeht fast eine halbe Ewigkeit und auch dann erfahren wir nur kurze Sequenzen aus ihrem Leben. Das sind auch die wenigen Augenblicke wo ich gefühlsmäßig ein bisschen eintauchen konnte. Erst zum Ende hin fängt es an wirklich gut zu werden und das ist bei einem über 1000 Seiten Buch für mich ein Reinfall. 

Trotz allem honoriere ich die wahnsinnige Arbeit die der Autor hier rein gesteckt hat, mit welcher Präzision er die Geschichte wirken lässt und wie weit er ausholt. Gut gelungen war auch diese spürbare von Angst gefüllt Atmosphäre wenn es um die Virals ging.

Mir hätte die Geschichte eventuell gefallen, wenn ich mir Zeit genommen hätte und mein gewohntes Genre vielleicht in der Richtung liegen würde.

Fazit:
Definitiv keine Reihe für mich, gute Geschichte hin oder her aber das war einfach mal ausholen bis zum Mond, bevor man anfängt über das Wesentliche zu sprechen.

Samstag, 8. April 2017

Ab in die Bücherei IX

Hallo ihr Lieben!

Nach langer Zeit hat es mich wieder gepackt in die Bücherei zu gehen. 

Hier ist es ja in letzter Zeit sehr ruhig gewesen und das lag nicht daran, dass ich nichts mehr gelesen hätte, im Gegenteil ich habe durchgehend immer ein Buch zur Hand gehabt. Nur irgendwie die Falschen. Und so kleckerte ich beim lesen täglich ein paar Seiten ab, wenn denn die Zeit dazu war, dann hat so ein Buch um die 300 Seiten auch mal mehr als nur einige Tage in Anspruch genommen.

In der Bücherei wollte ich nur ein paar Kinderbücher abgeben und musste sicherheitshalber aber nochmal in den anderen Regalen nachsehen gehen und es haben mich auf einmal so viele Bücher angesprochen, dass ich ordentlich zu schleppen hatte.



A, J. Betts - Die Unwahrscheinlichkeit von Liebe

Kopf an Kopf liegen Zac und Mia in ihren Krankenhausbetten, nur durch eine dünne Wand getrennt. Diagnose: Krebs. Gefühlszustand: isoliert und allein. Im normalen Leben hätten sie wahrscheinlich nichts miteinander zu tun. Aber im Krankenhaus gelten andere Regeln. Man braucht Kraft, um die Zeit dort durchzustehen. Und noch mehr Kraft, um in die normale Welt zurückzukehren. In einer dieser Welten braucht Zac Mia. Und in der anderen braucht Mia Zac. Oder vielleicht brauchen sie sich gegenseitig. Jetzt und für immer.


 Claudia Gray - Spellcaster 2 - Dunkler Bann

Endlich kann Nadia aufatmen: In der Nacht von Halloween ist die dunkle Zauberin Elizabeth in den Flammen umgekommen. Und in Mateo hat sie nicht nur ihre große Liebe gefunden, sondern auch einen treuen Verbündeten. Mit ihm verbindet sie ein magisches Band, das ihr neue Kräfte verleiht. Aber es gibt noch so viel, was sie über die Hexenkunst lernen muss. Und plötzlich kehrt auch noch Elizabeth zurück! Sie hat nicht nur einen Dämon mitgebracht, sondern verfolgt einen höllischen Plan, der die ganze Stadt in ewige Dunkelheit stürzen soll.


 Claudia Gray - Spellcaster 3 - Finsterer Schwur

Um die Bewohner von Captive’s Sound zu retten, hat Nadia dem Herrscher der Unterwelt die Treue geschworen. Nun muss sie Jenem dort unten an der Seite der Zauberin Elizabeth dienen und wird von ihr in der dunklen Magie unterwiesen. Doch anstatt dadurch mehr über ihre bösen Pläne zu erfahren, droht Nadia der Verlockung ihrer neuen Macht zu verfallen. Abgeschottet von ihren Freunden, ist sie so empfänglich für die Dunkelheit wie noch nie …



Elizabeth Eulberg - Wir wir einen Sommer (vergeblich) versuchten, uns nicht zu verlieben

Seit dem Reinfall mit Nate hat Penny den Jungs abgeschworen. ALLEN Jungs. Sie gründet den Lonely Hearts Club – einen Club, in dem Mädchen keine Jungs daten, keine Jungs küssen, in dem Jungs ganz einfach verboten sind. Vorteil: Nie wieder ein gebrochenes Herz und nie wieder die besten Freundinnen vernachlässigen wegen eines Jungen. Nachteil: Ryan. In den Penny sich gerade verliebt hat. Oder?







 

Sally Nicholls - Wünsche sind für Versager

16 Familien und Heime, das ist die nüchterne Bilanz der erst elfjährigen Olivia. Olivia fasst schwer oder gar kein Vertrauen, zu oft ist sie enttäuscht worden. Emotionale Nähe versetzt sie in Panik, und zugleich sehnt sie sich unendlich nach Liebe, Freundschaft und Familie. Doch wer sollte sie schon mögen, wütend und unberechenbar, wie sie ist? So ist Olivia zunächst irritiert, wie gelassen die Iveys reagieren, zu denen sie gerade gekommen ist. Das Leben mit ihnen könnte so schön sein. Doch je stärker Olivias Bindung wird, desto größer wird ihre Angst, dieses endlich gefundene Zuhause wieder zu verlieren. Ein hochemotionales Jugendbuch und zugleich ein starkes Plädoyer für mehr Achtsamkeit.







Susane Colasanti - Falling in Love 

Sara hat in den Sommerferien vergeblich gehofft, dass sich Dave bei ihr meldet. Als es dann endlich zwischen den beiden knistert, stellt sie ziemlich schnell fest, was Dave wirklich von ihr will. Tobey weiß das schon lange. Er ist fest davon überzeugt, dass er der Richtige für Sara ist. Aber wie kann er sie für sich gewinnen? Nach einer Achterbahnfahrt der Gefühle wissen beide: Die Liebe kommt ganz unverhofft!







Uwe Britten - Ab in den Knast

Es sind nur wenige unüberlegte Augenblicke, die Jürgens Leben grundlegend verändern. Der Sechzehnjährige wird vom spontanen Einfall eines Freundes, den Besitzer einer Imbissbude zu überfallen, eher überrumpelt. Wenig später steckt der Freund im Schwitzkasten des Budenbesitzers und deutet mit einer kleinen Geste auf eine herumliegende Bierflasche. Da nimmt Jürgen die Flasche und schlägt sie dem Mann auf den Kopf - Raub mit schwerer Körperverletzung, ein Jahr Gefängnis. Aber längst nicht alles ist hoffnungslos in Jürgens Leben. Wenn er neben Mo sitzt, einfach nur dasitzt im Dunkeln der Nacht, erfüllt Jürgen ein großartiges Glücksgefühl. Und selbst nach all den langen Tagen und Nächten im Gefängnis, nach unerträglicher Einsamkeit und harten Auseinandersetzungen mit den anderen Häftlingen, hat dieses Gefühl noch eine Chance. Spannung und Intensität gewinnt Uwe Brittens Jugendroman vor allem aus dem schnörkellosen Stil und der raffinierten Erzählstruktur: Parallel zu Jürgens Erfahrungen im Gefängnis, zur kaum verkraftbaren Monotonie zwischen Aufschluss und Einschluss, wird immer wieder in die letzten Tage vor der Tat zurückgeblendet. So erleben wir Jürgens frustrierenden Alltag als Lehrling in einer Autowerkstatt, seine Schwierigkeiten, ein vernünftiges Gespräch mit seinen Eltern zu führen, und seine fast allabendlichen Besuche der Stammkneipe „Park".



Jay Asher - Dein Leuchten

Jedes Jahr zu Weihnachten reist Sierra mit ihren Eltern nach Kalifornien, um dort auf der Familienplantage Weihnachtsbäume zu verkaufen. Doch diesmal wird Sierras Welt auf den Kopf gestellt. Sierra verliebt sich – das erste Mal, unsterblich und mit aller Macht. In Caleb, den Jungen mit den Grübchen, der Weihnachtsbäume verschenkt und eine dunkle Vergangenheit verbirgt, denn Caleb soll seine Schwester angegriffen haben. In seiner Heimatstadt ist er deshalb ein Außenseiter. Sierras Eltern, ihre Freunde, alle warnen sie davor, sich auf ihn einzulassen. Doch Sierra kann nicht glauben, dass Caleb gefährlich ist, und riskiert alles, um ihre große Liebe zu gewinnen …

John Greene - Eine wie Alaska

Miles hat die Schule gewechselt. Auf dem Internat verknallt er sich in die schöne Alaska. Sie ist das Zentrum ihres Sonnensystems, der magische Anziehungspunkt des Internats. Wer um sie kreist, ist glücklich und verletzlich gleichermaßen, euphorisch und immer nah am Schulverweis. Alaska mag Lyrik, nächtliche Diskussionen über philosophische Absurditäten, heimliche Glimmstängel im Wald und die echte wahre Liebe. Miles ist fasziniert und überfordert zugleich. Dass hinter dieser verrückten, aufgekratzten Schale etwas Weiches und Verletzliches steckt, ist offensichtlich. Wer ist Alaska wirklich?

Mit Anmut und Humor, voller Selbstironie und sehr charmant erzählt Green die zu Tränen rührende Geschichte von Miles, in dessen Leben die Liebe wie eine Bombe einschlägt.






Ich freue mich schon sehr die Spellcaster Reihe zu beenden, der erste Band, hier die Rezension dazu, hat mir schon gut gefallen und der Zweite soll sogar noch besser sein. 

Der Großteil der ausgesuchten Bücher sind romantisch und gefühlvoll laut Klappentext und ich bin schon sehr darauf gespannt und freue mich wahnsinnig die Bücher zu lesen. Bei der ein oder anderen Geschichte glaube ich werde ich emotional bestimmt ordentlich gepackt, aber ich brauche jetzt gute Bücher um die lange Flaute von 0-8-15 Büchern wegzuspülen.

Einige werden bestimmt das ein oder andere Buch ebenfalls kennen, was meint ihr womit muss ich unbedingt anfangen?

Bis bald,





Donnerstag, 12. Januar 2017

Barbara Veit - Hannah liebt nicht mehr REZENSION


Barbara Veit - Hannah liebt nicht mehr

Verlag: Carl Hanser Verlag
gebundene Ausgabe, 191 Seiten
Preis: Buch gibt es nur noch gebraucht

Zum Inhalt:
Was ist mit Hannah nur los? Die 17-jährige sperrt sich in ihr Zimmer ein, will mit niemandem mehr sprechen und verweigert das Essen. Als die verzweifelten Eltern damit drohen, die Tür aufzubrechen, schiebt ihnen Hannah einen Zettel unter der Tür durch, auf dem "Margrett" steht, der Name einer Schulfreundin ihrer Mutter.
Margrett kommt und erzählt einfach aus ihrem Leben. Bis auch Hannah vorsichtig anfängt zu sprechen ...

Mittwoch, 4. Januar 2017

Jay Asher & Carolyn Mackler - Wir beide, irgendwann REZENSION

Jay Asher & Carolyn Mackler - Wir beide, irgendwann
Verlag: cbt
Hardcover Ausgabe, 394 Seiten
ISBN-13: 978-3-570-16151-7
Preis: 9,99 EUR (Taschenbuch)
Hier geht es zur Verlagsseite.

Zum Inhalt:
Im Mai 1996 bekommt die sechzehnjährige Emma ihren ersten Computer geschenkt. Mit der Hilfe ihres besten Freunds Josh loggt sie sich ein und gelangt zufällig auf ihre eigene Facebook-Seite – 15 Jahre später! Geschockt stellt Emma fest, dass sie mit 31 Jahren arbeitslos und unglücklich verheiratet sein wird. Der schüchterne Josh hingegen wird das hübscheste Mädchen der ganzen Schule heiraten und zudem seinen Traumjob ergattern. Aber Emma ist nicht gewillt, sehenden Auges in ihr Unglück zu laufen, und sie beginnt, die Gegenwart zu verändern. Doch ihr Versuch Schicksal zu spielen hat ungeahnte Folgen ...

Montag, 2. Januar 2017

DIE 8. BUCHSAITEN BLOGPARADE 2016



Hallo ihr Lieben!

Seit Tagen suche ich schon nach irgendetwas Schönen, was das alte Jahr abschließt und das neue Jahr begrüßt.
Was aber unbedingt mit Büchern zu tun haben muss und mir dazu auch noch gefällt. Gar nicht so leicht, aber da kam mir die Aktion auf der Seite von Die Liebe zu den Büchern - der 8. BuchSaiten Blogparade, wie gerufen.


Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir wenig versprochen habe, das mich dann aber positiv überrascht hat? (und Begründung) 
Das war das Buch von Kody Keplinger - Von wegen Liebe. Auf das Buch bin ich erst durch den Film aufmerksam geworden und da ich den gesehen hatte, versprach ich mir eher wenig davon und war so hin und weg a Ende.

Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir viel versprochen habe, das mich dann aber negativ überrascht hat? (und Begründung)
Das war leider AnimA ich war so neugierig auf das Buch und hab leider feststellen müssen, dass das Cover das überzeugendste an dem Buch war. Die schicksalhafte Bindung der beiden Figuren war nicht einmal im Ansatz zu erahnen.

Welches war eure persönliche Autoren-Neuentdeckung in diesem Jahr und warum? 
Nicola Yoon hat sich in mein Herz geschrieben mit ihrem tollen Roman Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt. So gefühlvoll und mitreißend ist ihr Schreibstil, dass ich unbedingt bald The Sun ist also a Star lesen möchte.

Welches war euer Lieblings-Cover in diesem Jahr und warum? 
Das fällt mir unglaublich schwer, es waren so tolle Cover dabei. Die Dark Elements Reihe die ich gelesen hatte tolle Metallische Cover, die Dark Love Reihe hat mir sehr gut gefallen von der Gestaltung.  Ich entscheide mich für die Elias & Laia Cover, die gefallen mir Beide sehr gut!

Welches Buch wollt ihr unbedingt in 2017 lesen und warum?
Von Colleen Hoover - Nächstes Jahr am selben Tag. Sie schreibt immer tolle Geschichten und diese hört sich ganz danach an, dass sie wieder voller Gefühl ist und ich kann es kaum erwarten bis Februar ist.